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Kuselit Rezensionen

Ulrich Baumgärtner, Konstantin Ewald - Apps und Recht

Titel: Apps und Recht
Autor: Ulrich Baumgärtner, Konstantin Ewald
Verlag: Verlag C.H. Beck
Ort: München
Jahr: 2013
Seiten: 142
Preis: 28,00
ISBN: 978-3-406-63492-5
Internet: http://www.beck.de/
Rezensent: RA Daniel Lagerpusch, Essen
Quelle: Kuselit Verlag GmbH

 
Ulrich Baumgärtner, Konstantin Ewald
 
Apps und Recht
 
München 2013
ISBN 978-3-406-63492-5  
 
 
 
Das Werk "Apps und Recht" von den Rechtsanwälten Dr. Ulrich Baumgartner und Konstantin Ewald liegt in der 1. Auflage vor. Es erschien im C.H. Beck Verlag, München, 2012, ISBN 978-3-406-63492- 5, und kostet 29,80 Euro.
 
Apps kommen immer mehr in Mode. In Zeiten des Smartphones und des Tablet-PCs ist eine Welt ohne Apps kaum mehr vorstellbar. Wie alles in der modernen Gesellschaft, sind auch Apps dem geltenden Recht unterworfen.
 
Und da war es nur eine Frage der Zeit, bis ein entsprechendes Lehrbuch erscheinen würde, das sich ausschließlich mit der Entwicklung und dem Vertrieb von Apps unter rechtlichem Aspekt beschäftigt. Das Werk ist in 10 Kapitel unterteilt.
 
Es behandelt die Entwicklung und den Vertrieb von Apps, enthält Ausführungen zum Datenschutz und den Informationspflichten sowie zum Urheberrecht, Jugendschutzrecht und Haftungsfragen. Natürlich wird mit der App-Entwicklung das Recht nicht neu erfunden. Es wird hier kein neues Rechtsgebiet geschaffen, das speziell nur für Apps gilt. Vielmehr finden hier allgemeine zivil- und Itrechtliche Grundsätze Anwendung, wenn es um Apps und Recht geht.
 
Die Zielgruppe des Buches dürften hier wohl primär App-Entwickler sein. Diese bewegen sich auf für sie meist unbekanntem Terrain und sind mit zivilrechtlichen, gar IT-rechtlichen Vorschriften kaum oder gar nicht vertraut. Umso mehr dürfte ihnen dieses Buch nützen, das quasi "ganz von vorne" beginnt und selbst einfachste, den ausgebildeten Juristen bereits im ersten Semester vermittelte, Fachkenntnisse darstellt.
 
Rechtsanwälte, die sich mit diesem Bereich befassen, dürften die in diesem Werk dargestellten Grundsätze und Normen bereits aus ihrer Arbeit kennen. Kaum ein Rechtsanwalt, der sich mit Apps und Recht beschäftigt, wird nicht auch vorher im IT-Recht tätig gewesen sein. Keiner von ihnen wird die zivilrechtlichen Grundlagen nicht kennen.
 
Somit eignet es sich weniger für Rechtsanwälte oder Justiziare auf diesem Gebiet, da ihnen die Ausführungen bekannt sein dürften. Als Nachschlagewerk dürfte es in diesem Fall nützlich sein. Fazit: für App-Entwickler sicher eine gewinnbringende Literatur.
 
 
Rechtsanwalt Daniel Lagerpusch, Essen