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Kuselit Rezensionen

Birgit Wedekind - Das Widerspruchsverfahren in der Praxis

Titel: Das Widerspruchsverfahren in der Praxis
Autor: Birgit Wedekind
Verlag: Richard Boorberg Verlag
Ort: Stuttgart
Jahr: 2013
Seiten: 216
Preis: 19,80
ISBN: 978-3-415-04879-9
Internet: http://www.boorberg.de/
Rezensent: RA Klaus Hebrank, M.A.
Quelle: Kuselit Verlag GmbH
 
Birgit Wedekind
 
Das Widerspruchsverfahren in der Praxis
 
Ein Leitfaden mit Arbeitshilfen, Mustern und Schriftsätzen
 
Stuttgart 2013
 
ISBN 978-3-415-04879-9
 
 
 
Das Werk besteht aus sechs Kapiteln. Nach einer Einführung in das Widerspruchsverfahren wird der Widerspruchsbescheid ausführlich behandelt, daran schließt sich die Frage nach dem äußeren Erscheinungsbild des Widerspruchsbescheides an. Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit dem Abhilfebescheid. Die Fragen der Zustellung, Verjährung und Vollstreckung werden im vorletzten Kapitel behandelt. Den Schluss bilden Muster für Bescheide.
 
Viele in der Praxis beschäftigte Personen sind mit einfachen Formulierungen überfordert oder es bleibt keine Zeit, um sich eingehend mit den Formalien eines Bescheides zu beschäftigen. Sie sind auf Hilfen, wie dem vorliegenden Werk angewiesen.
 
Das Werk verknüpft die theoretischen und praktischen Anforderungen der Verwaltungstätigkeit gut. Für die Frage der Rechtmäßigkeit der Verwaltungsakte sind viele Schemata vorhanden. Zahlreiche Nachweise ermöglichen eine vertiefte Beschäftigung mit dem Thema. Die möglichen Entscheidungen in einem Widerspruchsverfahren werden dargestellt, der Abhilfebescheid allerdings wird erst nach dem Widerspruchsbescheid behandelt, wobei der erstere der wohl einfacherer ist. Wichtig ist der letzte Teil, in dem das Vollstreckungsverfahren beschrieben wird. Dieses gehört zwar nicht unmittelbar zum Widerspruchsverfahren, kann aber Hilfestellungen zu Tenorierung oder der Entscheidung selber geben. Die vielen Beispiele und Muster machen es zu einem Nachschlagewerk aber auch fast zu einem praxisnahen Lehrbuch.
 
Leider zeigt sich im Zusammenhang mit diesem Werk eine Tendenz der Gesellschaft: ein eigenes Erarbeiten und ein eigener Stil werden immer weniger gewünscht, es soll möglichst viel vorgegeben werden.
 
Das Literaturverzeichnis, die vielen Muster und das umfangreiches Stichwortverzeichnis runden das Gesamtbild des Werkes ab.
 
 
Klaus Hebrank, Rechtsanwalt, M. A.