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Kuselit Rezensionen

Frank Arloth - Strafvollzugsgesetz

Titel: Strafvollzugsgesetz Cover
Autor: Frank Arloth
Verlag: Verlag C.H. Beck
Ort: München
Jahr: 2011
Seiten: 1167
Preis: 78,00
ISBN: 378-3-406-61640-2
Internet: http://www.beck.de/
Rezensent: RA Klaus Hebrank
Quelle: Kuselit Verlag GmbH

 

 

Frank Arloth

Strafvollzugsgesetz

3. Aufl., München 2011.

ISBN 978-3-406-61640-2

 

Der Kommentar von Arloth bespricht das Bundesgesetz zum Strafvollzug, sowie die Ländergesetze von Hamburg, Hessen, Baden-Württemberg, Bayern und Niedersachsen. Dieses beruht auf einer ungewöhnlichen Gesetzgebungskompetenz des Bundes, die bestimmt, dass dem Bund das Gesetzgebungsrecht zusteht, wenn nicht die Bundesländer eigene Regelungen aufgestellt haben. Außer den genannten Bundesländern hat kein anders Bundesland bisher ein Strafvollzugsgesetz erlassen, so dass das Strafvollzugsgesetz des Bundes dort Geltung entfaltet.

Das relativ junge Rechtsgebiet des Strafvollzuges (bis 1977 nicht durch Gesetz geregelt). Im Vordergrund des Strafvollzuges steht der Anspruch des Strafgefangenen auf Resozialisierung. Dieser soll in jedem Stadium des Strafvollzuges gewährleistet sein. Darüber hinaus sind die Grundrechte des Grundgesetzes auch (mit einigen Einschränkungen) auch für Strafgefangene zu berücksichtigen.

Die Kommentierung bezieht sich auch auf einzelne konkrete Maßnahmen oder Situationen, so z. B. in § 70 StVollZG bei der Frage nach dem Besitz von Gegenständen für die Freizeitbeschäftigung. Dort wird eine alphabetische Aufzählung möglicher Gegenstände und deren Bewertung anhand der Rechtssprechung angeführt.

Bei den Kommentierungen sind auch die entsprechenden Verwaltungsvorschriften, die der Auslegung dienen, mit angeführt.

Ein umfangreiches Sachverzeichnis rundet das Gesamtbild des Kommentars positiv ab.

Klaus Hebrank, Rechtsanwalt