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Rudi W. Märkle - Die Einkommensteuer-Erklärung
| Titel: | Die Einkommensteuer-Erklärung | |
|---|---|---|
| Autor: | Rudi W. Märkle | |
| Verlag: | Richard Boorberg Verlag | |
| Ort: | Stuttgart | |
| Jahr: | 2008 | |
| Seiten: | 432 | |
| Preis: | 36,00 | |
| ISBN: | 978-3-415-04014-4 | |
| Internet: | http://www.boorberg.de/ | |
| Rezensent: | Dr. Axel Schwarz, Moritzburg | |
| Quelle: | Kuselit Verlag GmbH |
Rezension
„Die Einkommensteuer-Erklärung“
von Dr. Rudi W. Märkle, Ministerialdirigent a.D.
2008, Das Recht der Wirtschaft, Band 199–201,
Boorberg Verlag, Stuttgart (http://www.boorberg.de)
ISBN 978-3-415-04014-4
12., vollständig überarbeitete Auflage
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Bewertung* (s. Tabelle) |
8 |
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Inhalt |
Praxisgerechte Darstellung der Einkommensteuererklärung |
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Zielgruppe |
Alle Steuerpflichtigen, Finanzberufe, Juristen |
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Was kann man lernen? |
Klärung aller wesentlichen, mit der Abgabe einer Einkommensteuererklärung in Zusammenhang stehenden Fragen |
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Autor |
Dr. Rudi W. Märkle: Ministerialdirigent a.D. und ehemaliger Leiter der Steuerabteilung beim Finanzministerium Baden-Württemberg |
Dass der „Märkle“ unumstritten zu den Meisterleistungen der steuerrechtlichen Literatur gehört, braucht nicht besonders betont zu werden. Um Wiederholungen zu vermeiden, wird – was Qualität und Aufbau des Werkes angeht – auf die Rezension zur 11. Auflage in der verlagsübergreifenden Rechtsbibliographie Kuselit-R (http://www.kuselit.de/rezension/14513/Die-Einkommensteuer-Erklaerung.html) verwiesen.
Das Steuerrecht ist seitdem keineswegs leichter geworden. Daran wird sich auch nichts durch den im Juli 2008 vom Bundeskabinett beschlossenen Entwurf eines euphemistisch so genannten „Steuerbürokratieabbaugesetzes“ ändern. Ab 2011 sollen die papierbasierten Verfahrensabläufe durch elektronische Kommunikation ersetzt und dadurch Verwaltung und Wirtschaft finanziell entlastet werden. Dann wird unter anderem die Umsatzsteuer nur noch viertel- oder halbjährlich anzumelden sein; statt Vorlage einer Spendenquittung wird eine E-Mail des Spendenempfängers an das Finanzamt genügen; und Steuer- und Sozialbehörden organisieren gemeinsame Betriebsprüfungen.
Soweit so gut! Die Reform bleibt dennoch umstritten, wie Claus Hulverscheidt soeben in einem köstlichen Beitrag in der SZ vom 23.07.2008 unter der Überschrift
„Unbesiegbare Bestie“
ausgeführt hat:
„Sieht man vom Fußball ab, gibt es wohl kaum ein Thema, das die Deutschen so sehr in Wallung bringt: Dem einen läuft es kalt den Rücken herunter, der zweite erzählt, wie er dem Monster durch List und Tücke entkam, der dritte verspricht gar, die Bestie zu besiegen und die Bürger in den Garten der Freiheit zu führen.“
Dass es nicht gar so schlimm kommt, dafür sorgt das in
seiner Gründlichkeit einzigartige Werk „Die Einkommensteuer-Erklärung“ von Dr. Rudi
W. Märkle, Ministerialdirigent a.D.
2008, nunmehr in 12., vollständig überarbeiteter Auflage. Bereits unter der
Randnummer 1 behandelt Märkle die sog. nichtamtlichen Vordrucke, die am eigenen
PC hergestellt werden können und stellt Voraussetzungen, Grundlagen und
Verfahrensweise des Programms Elster-Formular dar, zu welchem die
Finanzverwaltung auch eine kostenlose Software zur Verfügung stellt, mit der
dann die voll elektronische Steuererklärung abgegeben werden kann.
Welche Probleme auch immer mit der Steuererklärung auftauchen mögen, ein Blick in das Werk erleichtert das Verständnis und spart Zeit. Zwar findet sich der Begriff der Pendlerpauschale (noch) nicht in dem ansonsten recht praktischen Stichwortregister. Jedoch sind alle damit verbundenen Fragen unter dem Stichwort „Fahrtkosten“ anschaulich mit Berechnungsbeispielen dargestellt. Dabei behält das Werk den bisherigen Aufbau bei, der sich an den amtlichen Vordrucke zur Einkommensteuer-Erklärung orientiert. Die schwerpunktmäßige Ausrichtung an den verschiedenen Einkunftsarten wie z.B. die Einkünfte aus Gewerbebetrieb, selbständiger und nichtselbständiger Arbeit, Kapitalvermögen oder Vermietung und Verpachtung, erleichtert das Verständnis. Auch kommen Sonderausgaben (einschließlich des Alterseinkünftegesetzes), außergewöhnliche Belastungen und Steuervergünstigungen nicht zu kurz. Alles in allem eine abgerundete Sache!
Dr. Axel Schwarz, Moritzburg
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*Bewertungstabelle
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1 |
Das Werk kommt über Allgemeinplätze / Vorurteile / Behauptungen nicht hinaus. |
schwer lesbar |
Nicht zu empfehlen, auch nicht für die Zielgruppe |
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2 |
Das Werk kommt im wesentlichen ohne schwierige Gedankengänge aus und bleibt an der Oberfläche des Themas. |
leicht lesbar |
Kaum zu empfehlen, selbst nicht für die Zielgruppe |
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3 |
Das Werk gibt einen Überblick über das behandelte Sachgebiet. |
schwer lesbar |
Eingeschränkt zu empfehlen für Einsteiger und interessierte Laien |
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4 |
Das Werk gibt einen guten Überblick über das behandelte Sachgebiet. |
leicht lesbar |
Zu empfehlen für Einsteiger und interessierte Laien |
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5 |
Das Werk gibt einen guten Überblick über das behandelte Sachgebiet und behandelt eine oder mehrere Sachfragen. |
schwer lesbar |
Empfehlenswert für Zielgruppe mit Fachjargon |
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6 |
Das Werk gibt einen guten Überblick über das behandelte Sachgebiet und behandelt eine oder mehrere Sachfragen. |
leicht lesbar |
Gleichermaßen empfehlenswert für Zielgruppe und interessierte Laien |
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7 |
Aktuelle Diskussion eines wichtigen, brisanten oder sonst bemerkenswerten Themas. |
schwer lesbar |
Empfehlenswert für Intellektuelle mit Freude an schwierigen Satzkonstruktionen |
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8 |
Aktuelle Diskussion eines wichtigen, brisanten oder sonst bemerkenswerten Themas, die Rücksicht auf den Leser nimmt. |
leicht lesbar |
Sehr empfehlenswert für (fast) jedermann |
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9 |
Hochwissenschaftliche Arbeit. |
schwer lesbar |
Empfehlenswert für Zielgruppe und Vertreter angrenzender Disziplinen mit Fachjargon |
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10 |
Hochwissenschaftliche Arbeit, die schwierige Fragen in einer verständlichen Sprache diskutiert. |
leicht lesbar |
Uneingeschränkt empfehlenswert für Wissenschaft, Praxis und das interessierte Publikum |

