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Umgang mit psychisch kranken Menschen aus der Perspektive der Gefahrenabwehrbehörden
unter Berücksichtigung des Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetzes und des Polizeigesetzes

Oliver Schönstedt, Dozent an der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg
erschienen im Richard Boorberg Verlag GmbH & Co KG;

2016, 142 Seiten, € 16,80
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ISBN 978-3-415-05771-5
Zum 1.1.2015 wurde das Unterbringungsgesetz Baden-Württemberg (UBG BW) durch das Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz (PsychKHG BW) abgelöst bzw. er-gänzt. Ein Großteil aller Unterbringungsfälle sind Eilfälle. Die Betroffenen werden in der Regel durch den Polizeivollzugsdienst im Rahmen der sog. Not-Vorführung in einer psychiatrischen Einrichtung vorgestellt.
Die gefahrenabwehrrechtlichen Hauptanwendungsfälle der Not-Vorführungen sind nicht nur für den Polizeivollzugsdienst eine besondere Herausforderung. Auch die Mitarbeiter der Ortspolizeibehörden und der Unterbringungsbehörden sind hier be-sonders gefordert. Das vermeintliche Geflecht von Zuständigkeiten der verschie-denen Partner, z.B. eines »einweisenden« Arztes, des Amtsgerichtes, des Polizei-vollzugsdienstes und der anerkannten Einrichtung (Psychiatrie), gilt es zu entwir-ren, um Rechts- bzw. Handlungsklarheit zu gewinnen.
Das Fachbuch behandelt alle relevanten gefahrenabwehrrechtlichen Gegebenhei-ten im Umgang mit psychisch kranken Menschen. Es richtet sich in erster Linie an Bedienstete im Polizeivollzugsdienst, bei den Ortspolizei- bzw. Unterbringungsbe-hörden bzw. den anerkannten Einrichtungen.
Aus dem Inhalt:
• Allgemeine Verhaltensempfehlungen im Umgang mit psychisch kranken Menschen
• Eine Definition des psychisch kranken Menschen
• Die Möglichkeiten der Unterbringungsbehörde im Rahmen des ordentlichen Unterbringungsverfahrens
• Die Möglichkeiten der anerkannten Einrichtung (Psychiatrie) im Rahmen des außerordentlichen Unterbringungsverfahrens
• Die Möglichkeiten der Polizei (OPB/PVD)
• Die Bedeutung der ärztlichen »Einweisung«
• Handlungsverpflichtungen
Der Anhang beinhaltet zahlreiche relevante Gesetze, Verordnungen und Verwal-tungsvorschriften, z.T. in Auszügen.
Die Darstellungen spiegeln die Gesetzeslage in Baden-Württemberg wider. Die angesprochenen Problemstellungen und damit einhergehende Unsicherheiten sind aber oft auf andere Ländergefahrenabwehrgesetze übertragbar.

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