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Hammen, Horst (Hrsg.)
Von einer idealen Rechtsphilosophie zur Realen Rechtslehre – und wohin dann?

Wandlungen im rechtsontologischen Denken Ernst Wolfs

Erscheinungsjahr: 2015

Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2015. 148 S., 3 farb. Abb.
ISBN 978-3-631-66191-8 geb.  (Hardcover)


Der Marburger Rechtsphilosoph Ernst Wolf (1914–2008), dessen rechtsontologischem Denken dieser Band gewidmet ist, ist in den 1950er Jahren von einer idealen Rechtsphilosophie zu seiner in eine reale Wissenschaftslehre eingebetteten Lehre von der Realität rechtlicher Verhältnisse übergegangen. Am Ende seines Lebens sind ihm nicht etwa an seiner realen Wissenschaftslehre im Allgemeinen, wohl aber an seiner Realen Rechtslehre Zweifel gekommen. Der Band zeichnet diese Entwicklungen nach.

Inhalt: Horst Hammen: Von einer idealen zur Realen Rechtslehre Ernst Wolfs - Die Anfänge – Horst Hammen: Zur Einführung: Geschichten und Verhältnisse – Jan Schapp: Die Reale Rechtslehre - Ein Schlüssel zum Verständnis des Rechts? – Horst Hammen: Zur Einführung: Juristische Fabelwesen – Walther Hadding: Die Verneinung der «juristischen Person» in Ernst Wolfs Realer Rechtslehre – Horst Hammen: Zur Einführung: Ernst Wolf und Karl Larenz - Eine Disputation – Burkhard Wilk: Die Reale Rechtslehre Ernst Wolfs - Rechtlicher Personalismus statt ethischem Personalismus – Horst Hammen: Welche Beschaffenheit haben die rechtlichen Verhältnisse - Von der Hochphase der Realen Rechtslehre zu «Rechtsphilosophie - ein Irrweg!» – Gerhard Wolf: «Nichts ist nichts» - Was bleibt von der Realen Rechtslehre? Grundlegende Korrekturen durch Ernst Wolf in seinen letzten Lebensjahren.

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