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Quo vadis, Jagdrecht? – Das neue Jagdrecht in Baden-Württemberg auf dem Prüfstand des Verfassungsrechts
von Professor Dr. Michael Brenner, Friedrich-Schiller-Universität Jena
erschienen im Richard Boorberg Verlag GmbH & Co KG;
bestellung@boorberg.de;  www.boorberg.de
2015, 136 Seiten, € 40,–
ISBN 978-3-415-05488-2

Zahlreiche Landesregierungen planen, das Jagdrecht künftig stärker an ökologischen Zielsetzungen auszurichten. Wie dies aussehen kann, macht das neue baden-württembergische Jagd- und Wildtiermanagementgesetz (JWMG) mit seinem sogenannten Schalenmodell exemplarisch deutlich.

Dieses Vorhaben bringt weitgehende Einschränkungen der Jagd mit sich, z.B.
• die Verkürzung von Jagdzeiten,
• die Anordnung einer Jagdruhe,
• das Verbot der Wildtierfütterung und der Baujagd.

Die Untersuchung geht am Beispiel des ursprünglichen Entwurfs des JWMG der Frage nach, welchen verfassungsrechtlichen Vorgaben eine solche Neujustierung des Jagdrechts unterworfen ist. Dabei kommt der verfassungs-rechtlich verankerten Eigentumsgarantie besondere Bedeutung zu, da sowohl das Jagdrecht als auch das Jagdausübungsrecht grundrechtlich abgesicher-tes Eigentum darstellen. Der Verfasser lotet die Spielräume des Gesetzge-bers aus und zeigt die Grenzen einer solchen Neujustierung auf.

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