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Helms, Tobias

Brauchen wir ein drittes Geschlecht?

Reformbedarf im deutschen (Familien-)Recht nach Einführung des § 22 Abs. 3 PStG

Reihe:Schriftenreihe der Juristischen Gesellschaft zu Berlin 193

 

  • Der neue § 22 Abs. 3 des Personenstandsgesetzes ermöglicht es, die Geschlechtszugehörigkeit eines Menschen offen zu lassen.
  • Der Vortrag befasst sich mit der Frage, welcher Reformbedarf sich hierdurch für das deutsche Familienrecht ergibt.

Im Jahre 2013 wurde in § 22 Abs. 3 PStG klargestellt, dass der Personenstand von Intersexuellen ohne Angabe der Geschlechtszugehörigkeit in das Geburtenregister eingetragen werden kann. Gleichwohl basiert das deutsche Familienrecht weiterhin auf einer binären Geschlechterordnung. Der Vortrag analysiert die Frage, ob ein drittes Geschlecht anzuerkennen ist oder auf das Geschlecht als Kategorie des Familienrechts ganz verzichtet werden sollte.

 

 

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