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Joachim Münch (Hrsg.)

Prozessrecht und materielles Recht. Liber Amicorum für Wolfram Henckel aus Anlass seines 90. Geburtstages, (hrsg. in Zusammenarbeit mit der Göttinger Rechtswissenschaftlichen Gesellschaft e.V.),

(SR: Veröffentlichungen zum Verfahrensrecht, Bd. 113)

Tübingen 2015. ISBN 978-3-16-153811-7 

Die deutsche Zivilprozessrechtswissenschaft würdigt mit diesem Liber rnAmicorum eine ihrer bedeutendsten Gelehrtengestalten der zweiten Hälfte rndes 20. Jahrhunderts: Wolfram Henckel, der am 21.04.2015 seinen 90. rnGeburtstag wird feiern können. Der Sammelband, den ihm Freunde, Schüler rnund Kollegen darbringen, steht unter einem Titel, der das gesamte rnArbeitsleben Wolfram Henckels umspannt und für den er heute noch die rnzentrale Referenz darstellt: "Prozessrecht und materielles Recht". Das rnwar der Titel seiner Göttinger Antrittsvorlesung (1962), einer rnweltbekannten, grundlegenden Monographie (1970) und vieler weiterer rnwissenschaftlicher Beiträge. Prozessrecht war für Wolfram Henckel nie rnSelbstzweck oder Formalität, sondern das Mittel zum Zweck der rnmateriellen Rechtsverwirklichung, wie sie der Justizgewährungsanspruch rnverheißt. Die Arbeitsgebiete des Jubilars waren vielfältig und deckten rndas Prozessrecht in allen seinen Facetten ab. Die im Lauf der Zeit rnentwickelte zusätzliche Schwerpunktsetzung im Insolvenzrecht, besonders rnnach Übernahme des Jaegerschen Großkommentars zur Konkursordnung und mitrn der Tätigkeit in der Reformkommission zur Insolvenzordnung, spiegelt rnsich auch im Inhalt des Bandes wider: verschiedene Beiträge beleuchten rnim Rückblick, was aus der Reformarbeit geworden ist oder verwenden rnHenckel'sche Ansätze zur Lösung aktueller Problemlagen und Streitfragen.rn Wolfram Henckel stand und steht für eine präzise deutsche Dogmatik, fürrn die das Ausland uns häufig beneidet. Er hat so intuitiv ein Tor rngeöffnet, das verstärkte Internationalisierung erst ermöglicht und auch rnheute noch ein wichtiges Gut darstellt.

 

Inhaltsübersicht:

Martin Ahrens: Zu Risiken und Nebenwirkungen - Reinhard Bork: Die Vorsatzanfechtung von Gesellschafterleistungen analog § 93 InsO - Jürgen Costede: Zur Parteilehre im Zivilprozeßrecht - Erwin Deutsch: Vorsatz und Fahrlässigkeit in § 276 BGB - Ihre Beziehung zueinander - Uwe Diederichsen: Der "Konkurs" einer Idylle - Jurisprudenz als literaturwissenschaftlicher Gewinn - Diederich Eckardt: Das "Erwerbsverbot" des § 91 InsO - Ulrich Foerste: "Zeugenausschalten" durch prozesstaktische Klage - Hans-Friedhelm Gaul: Trn radition, Stagnation und schrittweiser Fortschritt im Insolvenzrecht -rn Eine Zwischenbilanz der neuen Rechtsinstitute: Insolvenzplan, rnRestschuldbefreiung und Verbraucherinsolvenzverfahren - Walter Gerhardt: Zum Einfluss Wolfram Henckels für die Insolvenzrechtsreform - Rüdiger Krause: Die Insolvenzanfechtung von Arbeitsentgeltzahlungen - Neues Insolvenzrecht qua Zuständigkeitsverlagerung? - Bruno M. Kübler: Srn chuldverschreibungen in der Insolvenz - Verfahrensrechtliche rnStreitfragen - Erfahrungsbericht aus einer Finanzdienstleisterinsolvenz -rn Volker Lipp: Rechtsschutz gegen den Richter: Rechtsbehelfe bei Verletzungen von Verfahrensgrundrechten im Zivilprozess - Wolfgang Marotzke: Die Verzinsung anfechtungsrechtlicher Rückzahlungsansprüche - Joachim Münch: Vorbeugender Rechtsschutz im Zivilprozessrecht - Hans Prütting: Prozessrecht und materielles Recht - Bruno Rimmelspacher: Vollstreckungsstandschaft in Fällen der Drittermächtigung - Herbert Roth: Veränderungen des Zivilprozeßrechts durch "Materialisierung"? - Eberhard Schilken: Ergänzende Gedanken zur Bedeutung des § 117 InsO - Ekkehard Schumann: Gerichte im Visier von parlamentarischen Untersuchungsausschüssen - Andreas Spickhoff: Streitgegenstände im Haftpflichtprozess - Rolf Stürner: Verfahrensrecht und materielle Gerechtigkeitrnrnrnrn rn
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